Vereinsinformationen - Baumfällaktion
 

 

Liebgewonnen - aber leider nicht mehr zu retten!

Viele Jahre genossen wir ihren Schatten bei vielen Vereinsfesten und Veranstaltungen. Nun aber, nachdem ihr ein Blitzschlag im vergangenen Sommer heftig zugesetzt hatte, waren die Tage der liebgewonnenen Weide am Vereinsheim gezählt.

Samstag, 12. November 2005, 07.00 Uhr:

Dichte Nebelschwaden treiben über den See, es ist noch stockfinster. Die ersten Helfer von den Tauchvereinen Aquarius und Neptun kommen zum gemeinsamen Vereinsheim, um in einer aufwändigen Aktion unter Regie von drei Spezialisten die schwer beschädigte Weide zu fällen. Alleine der Materialaufwand ist beeindruckend: Kettensägen mit Schwertlängen von 30 bis fast 90 Zentimeter! Die Halbprofis unter den Helfern finden anerkennende Worte angesichts der logistischen Ausstattung der beiden Baumfäller.

Das Staunen verstärkt sich noch mehr, als die beiden Kletterer mit Gurten, Seilen, Karabinerhaken und weiterer Ausrüstung auf den Baum steigen, um den ganzen Tag kaum mehr herunter zu kommen. Lediglich für das Mittagessen werden sie für eine kurze Zeit festen Boden unter den Füssen haben.

Stück für Stück werden zunächst die Krone mit ihren weit verzweigten Ästen erst mit Seilen gesichert und nach dem Absägen langsam herunter gelassen. Vorsicht ist geboten, da wir ja die Terrasse nicht beschädigten wollen!

Kaum haben die ersten Baumteile den Boden berührt, werden sie von den fleissigen Helfern in transportable Stücke geschnitten und nach draußen gebracht. Hier werden die dünneren Äste durch einen Häcksler getrieben, die dickeren Baumteile gespalten und verladen.

Es wird Nachmittag, bis sich die Baumfäller bis zum Stamm vorgearbeitet haben. Jetzt wird der Stamm von einer Leiter aus "scheibchenweise" gekürzt, da bereits die "dünnen Baumscheiben" ein enormes Gewicht aufweisen. Die Arbeiten gehen behutsam voran, übereilte Hektik ist hier vollkommen fehl am Platz.

Bereits nach Einbruch der Dunkelheit ist der Baum bis auf eine geringe Restgröße geschnitten. Ein weiteres Sägen ist wegen der fortgeschrittenen Dunkelheit aber unmöglich geworden. Der Rest des Baumes soll im Frühjahr gefällt werden, wenn auch der Terrassenboden erneutert wird.

Erschöpft aber zufrieden genossen die Arbeiter das "Feierabendbier" am Freilufttresen.

 

Ein herzliches Dankeschön allen Helfern!

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