
Ausflug zum Blindsee am 22./23.9.07
Am Samstag ging es los: Josef, Olli, Petra, Wolfgang und Familie wussten bei Abfahrt nach Lermoos nicht, dass sie nicht nur zum Tauchen in die Berge gefahren waren...
Und das kam so: wir trafen uns bei herrlichstem Wetter gegen 12 Uhr am Blindsee, wo sich gleich Josef, Wolfgang, Petra und Olli f ür ihren ersten Tauchgang bereit machten, nachdem sie sich im Café gegenüber des neuen Luxushotels „Life Resort Zum Mohren“ die Taucherlaubnis geholten hatten.
Der Rest der Familie Schlagenhauf ging gleich mal beim Parkplatz des Blindsees hinauf über den Sattel zum Mittersee, wo wir nicht taucherisch, sondern schwimmend die Wasserqualität erforschten. Zurück ging es über die Loisachquellen wieder zum Blindsee, wo gerade die TSC-Neptun-Taucher dem kühlen Nass entstiegen.
Sie erzählten von alten Baumstämmen, die massenweise wie in einem Mikado-Spiel übereinander lagen und in welchen sich ein paar Zander versteckt hielten.
Nach einem kleinen Imbiss am romantischen Seeufer gingen die drei Männer wieder unter Wasser, während es sich Petra schlafend am Strand bequem machte. Ich umwanderte in der Zeit den See (an der Nordseite des Sees gibt es einen Wasserfall, der zum See hin versickert; das wissen bestimmt nur wenige Taucher!) und die Schlagenhauf-Juniors mussten leider im Auto ihrer Game-Boy-Sucht frönen.
Der 2. Tauchgang ging eher vom Steilufer weg Richtung Bootshütte und weiter Richtung südlich, wo einige Unterwasserplattformen für Übungszwecke und ein paar einsame Forellen gesichtet worden sind.
Dann, endlich, gegen 17.30 Uhr (wir hatten mittlerweile sehr Hunger) fuhren wir ins Hotel „Rustica“ in Lermoos (sehr rustikal!), wo Josef für alle Übernachtung mit HP gebucht hatte. Wir hatten einen Balkon und einen traumhaften Blick auf die Zugspitze. Nach dem Essen machten es sich Petra und Olli in der Sauna gemütlich, während Benni und David nicht nur den Whirlpool, sondern auch den Boden darum herum unter Wasser setzten.
Da am nächsten Tag keiner mehr so recht Lust auf Tauchen hatte, entschieden wir, per Sessellift auf den hinter dem Hotel gelegenen 2.253 m hohen Grubigstein zu fahren. Und das hat sich gelohnt!!! Oben hatten wir ein fantastisches Rundum-Panorama. Die Menschen, die sich in dem Moment auf der gegenüberliegenden Zugspitze befanden, hatten uns nicht unbedingt etwas voraus.
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Und nun wurden aus den Tauchern Kletterer, die auf einem alpinen Pfad (nur für Trittsichere und Schwindelfreie!) weiter bergauf, z.T auf dem Grat Richtung Gartnerwand emporstiegen. Weit unten sah man den Blindsee liegen, und Ich glaube, es passiert selten, dass ein Taucher mal von so weit oben in sein Tauchgewässer blicken und alle Untiefen erkennen kann!
Irgendwann hatten sich Olli und Petra doch noch für einen Tauchgang im Plansee entschieden und wir kehrten alle um. Aus dem Plansee wurde dann leider doch nichts, da die Straße von Heiterwang aus gesperrt war und sie fuhren – wie auch Josef – nach Hause.
Wir – die Familie Schlagenhauf – blieben noch eine Zeit bei der Mittelstation, um die dort angebotenen sportlichen Aktivitäten (Langes Resorts Funpark) zu erkunden. Es gab Bungee-Trampolin-Springen, Klettern an einer senkrechten Wand, mit dem Mountainroller oder –board den Berg hinab fahren oder einfach nur auf der Krokodil-Hüpfburg herumtollen.
Später ging es ohne größeren Stau nach Hause und ich denke, ein jeder hatte über die ganze kommende Woche noch die wunderbare Bergwelt im Kopf.
Sonja Schlagenhauf
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